Wer bereits vor Aufbruch zu seiner Abendeinladung weiß, so spät wieder zuhause einzutreffen, dass es bereits dunkel sein wird, der ist oftmals versucht, beim Verlassen des Hauses ein wenig Licht für später einzuschalten. Doch steigende Strompreise und wachsendes Umweltbewusstsein sprechen ihre eigene Sprache. Als idealer Vermittler erweisen sich für vorliegende Fälle Bewegungsmelder, mittels derer bedarfsgerechte Zeitschaltungen vorgenommen werden können.
Das Funktionsprinzip ist grundsätzlich einfach erklärt: Elektronische Sensoren erkennen Bewegungen in naher Umgebung und lösen so den Mechanismus aus, der die verbundenen Lichter ein- und auch wieder ausschaltet. Nichtsdestotrotz gibt es Bewegungsmelder in den unterschiedlichsten Ausführungen zu erwerben. Manche Versionen werden durch elektromagnetische Wellen aktiviert, einem so genannt Doppelradar. Andere wiederum werden durch Ultraschall aktiviert, und auch Infrarot-Bewegungsmelder sind im Handel erhältlich. Für welches der Modelle Sie sich entscheiden sollten, hängt in erster Linie von der Umgebung ab, in der das Gerät installiert werden soll. Doch auch die Häufigkeit der Anwendung sowie Reichweite und Preis spielen eine Rolle beim Erwerb.
Besonders beliebt sind Bewegungsmelder gerade bei Immobilienbesitzern, die für einige Zeit verreisen und ihr Haus nicht während des gesamten Urlaubs im Dunkeln liegen lassen möchten. Denn sobald sich jemand abends im Garten bewegt, schaltet sich das Licht ein, und die Nachbarn werden alarmiert bzw. der potenzielle Einbrecher verschreckt.
Doch Vorsicht: Sollten Sie zuhause sein und Haustiere haben, die im Garten schlafen – bzw. nicht schlafen – könnte Sie das teilweise in Ihrer Nachtruhe stören. In diesem Fall ist es ratsam, über eine andere Art der Lichtquelle nachzudenken. Ein ökologisch ebenso sinnvoller Lichtspender ist das Solar-Licht, das über eine kleine Solarplatte auf der Lampe Sonnenlicht tankt und somit zumindest für einige Stunden als Lichtquelle in der Nacht genutzt werden kann.
Die Einrichtung von Bewegungsmeldern übernimmt in den meisten Fällen jeder Elektriker.