Unbemerkt im Internet surfen ohne dabei überwacht zu werden ist in der heutigen Zeit nicht mehr möglich. Aufgrund der individuellen IP-Adresse eines jeden Computers ist nahezu jeder Internetbenutzer weltweit sofort identifizier- und aufspürbar. Denn EDV-Spezialisten können diese individuellen Adressen nicht nur von anderen isolieren und filtern, sondern zudem noch orten. Nun ist ein wenig Privatsphäre im Internet ein Bedürfnis, das sich einfach erklären lässt. Denn niemand möchte, dass seine Bankdaten oder seine private Korrespondenz abgehört wird. Um einem Internetnutzer Anonymität im Internet zu bieten, nutzen einige sogenannte Anonymisierungsdienste eine breite Armada an Proxyservern. Diese Server bieten den Vorteil, dass man nahezu unbegrenzt viele Nutzer über diese surfen lassen könnte und jeder dieser “User” wäre absolut anonym. Denn ein Proxyserver verschlüsselt selbstständig die empfangenen IP-Adressen mit der Hilfe von anderen IP-Adressen aus aller Welt und erreicht so eine Verstümmelung der ursprünglichen IP-Adresse des Nutzers. Da es aber für den Laien nahezu unmöglich ist, seinen Computer oder gar seine Internetverbindung so zu konfigurieren, dass sich der eigene Router mit einem Proxyserver verbindet, haben einige Softwarehersteller verschiedene Programme entwickelt, die diese Aufgabe automatisch für den Nutzer übernehmen. Hierzu wird die Software auf dem entsprechenden Computer installiert und anschließend richtet das Programm selbstständig die Internetverbindung so ein, dass man mittels der Software auf einen Proxyserver umgeleitet wird. Diese Programme haben nur ein großes Manko, sie kosten zum Teil sehr viel Geld. Nur muss man nicht gleich ein Vermögen investieren, um anonym im Internet zu surfen. Man benötigt lediglich ein wenig Geduld und etwas Ausdauer sowie eine relativ schnelle Auffassungsgabe. Denn man kann seinen Computer auch selbst so einrichten, dass die Verbindung zunächst über einen Proxyserver umgeleitet wird. Die nötigen Informationen findet man glücklicherweise direkt im Internet.
Wozu braucht man Vorratsdatenspeicherung?
Für viele ist dies ein Dorn im Auge, die Vorratsdatenspeicherung. Denn damit lässt sich über einen bestimmten Zeitraum jede einzelne Einwahl in das Internet nachweisen. Das bedeutet, dass man im Zweifelsfall nachweisen könnte um wie viel Uhr welcher Computer, welche Internetseite besucht hat. Der Nutzen der Vorratsdatenspeicherung wird derzeit sehr kontrovers diskutiert, denn es gibt einige Dinge, die dafür, aber auch einige Dinge, die dagegen sprechen, so eine Datenspeicherung durchzuführen. Sichere Downloads gibts nur im Usenet.